Stephanus Grundschule
 
 
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Qualitätsentwicklung & -sicherung von Unterricht

Schuleingangsphase (SEP)
Förderkonzept
Zielvereinbarung der Unterrichtsfächer
Medienkonzept
Arbeitsgemeinschaften
Projekte
Außerschulische Lernorte
Ausbildung

Schuleingangsphase (SEP)

Qualitätsentwicklung & -sicherungÜberarbeitetes Konzept zur Schuleingangsphase / Entwurf 1/
Im letzten Schuljahr erstellten die Leiterin des Schulkindergartens und die Klassenlehrerinnen des 1. Schuljahres ein vorläufiges Konzept zur individuellen Förderung und zur Gestaltung einer kindgerechten Lernentwicklung jedes Kindes in der Stephanusschule.
Daraus entwickelte sich im diesem Schuljahr, nach Einführung der integrierten Schuleingangsphase, die Aufgabe für das Team der im 1. Schuljahr Arbeitenden dieses Konzept zu überarbeiten und fortzuschreiben.

Folgende Bedingungen bildeten den Rahmen der Arbeit:

  • Die Schulkonferenz beschloss am 29.6.2004 nach intensiver Beratung die Einrichtung einer jahrgangsbezogenen Schuleingangsphase mit dem Konzept individueller Förderung.
  • Das Team wird von fünf Personen gebildet: 3 Klassenlehrerinnen, die sozialpädagogische Fachkraft und die Sonderpädagogin in der Schuleingangsphase.
  • Der Jahrgang wird in 3 Klassen mit jeweils circa 20 Schülerinnen und Schüler eingeteilt.
  • Die Klassenräume liegen nah beieinander. Der Raum des ehemaligen Schulkindergartens wird zum Mehrzweckraum umgestaltet, der gemäß der Bedürfnisse von Fördergruppen eingerichtet wird und stundenweise genutzt werden kann.

Arbeitsplanung
Den Anfang der Konzeptentwicklung bildeten intensive Gespräche mit den am vorläufigen Konzept Beteiligten und dem Schulleitungsteam.
Dabei zeigte sich, dass die Kolleginnen positive Erfahrungen mit den Schwerpunkten „vorschulische Phase" und „Gestaltung der Anfangszeit" gesammelt hatten.
Qualitätsentwicklung & -sicherungBei den Punkten „Diagnostik der individuellen Lernausgangslage" und „Planung der individuellen Förderung" sahen die Kolleginnen übereinstimmend die Notwendigkeit der Überarbeitung, da sie im letzten Schuljahr auf die Grenzen der Umsetzbarkeit hinsichtlich der Inhalte und der personellen Ressourcen stießen.

Daher wurden diese beiden Punkte als Schwerpunkt der Konzeptentwicklung in diesem Schuljahr gewählt.

Folgende Ziele sollen erreicht werden:

  • Der Zeitraum der Diagnostik sollte möglichst kurz sein, um verwertbare Ergebnisse zu erhalten.
  • Die Inhalte der Diagnostik sollen überarbeitet werden und auf die für die individuelle Förderung notwendigen Bereiche beschränkt werden.
  • Die Ergebnisse der Diagnostik sollen möglichst zeitnah auswertet werden und die Grundlage der weiteren Förderung bilden. Dabei sollen sowohl die Möglichkeiten der unterrichtsimmanenten und der unterrichtsbegleitenden Förderung als auch der Einrichtung von klasseninternen und klassenübergreifenden Fördergruppen genutzt werden.
  • Bei Kindern mit erhöhtem Förderbedarf sollen schriftliche Förderpläne entwickelt werden, die regelmäßig evaluiert werden.

Zur Umsetzung dieser Ziele fanden regelmäßige Teambesprechungen statt, in denen die Inhalte und Organisation der diagnostische Phase geplant und die Arbeitsaufgaben verteilt wurden.

Schwerpunkte der Arbeit in der Schuleingangsphase

1) Unterstützung beim Übergang zwischen Kindergarten und Schule
    (letztes Kindergartenjahr)
    » Übernahme aus dem letzten Konzept

2) Gestaltung der Anfangszeit in der Grundschule
    (Ersten 14 Tage in der Schule)
    » Übernahme aus dem letzten Konzept
    (1. Schultag u. Eingewöhnung)

3) Ermittlung der individuellen Lernausgangslage ( circa 4 Wochen)

3.1.) Inhalte der Diagnostik
Schuleingangsdiagnostik umfasst alle Maßnahmen zur Feststellung von Kompetenzen, die dazu dienen, die Bewältigung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule zu unterstützen. Sie bedeutet das systematische Einholen von Informationen, die für gezielte Förderangebote im Anfangsunterricht hilfreich sind. Schuleingangsdiagnostik beschränkt sich dabei nicht auf eine Individualdiagnostik, sondern muss auch eine systemische Perspektive einbeziehen. Dabei werden sowohl lernzielferne Qualitätsentwicklung & -sicherungLernvoraussetzungen, also Kriterien die die Gesamtpersönlichkeit des Kindes betreffen, als auch auf der individuellen Ebene die lernzielnahen Lernvoraussetzungen berücksichtigt. Besonders für den Bereich Mathematik und Deutsch sind leistungsbezogenen Lernvoraussetzungen bekannt, die den Schulerfolg vorhersagen können.
Vor dem Hintergrund dieser Ausführungen die dem Buch „Schuleingangsphase: neu gestalten" von Reinhold Christiani entnommen sind, wurden folgende diagnostischen Inhalte festgelegt:

  • Wahrnehmung
  • Motorik
  • phonologische Bewusstheit
  • mengen- und zahlbezogenes Vorwissen
  • Übergangsbewältigungskompetenzen

Auch weil an der Stephanusschule viele Kinder einen Migrationshintergrund haben, wurde zusätzlich eine Überprüfung der Sprachfähigkeit ( Lautbildung / Wortschatz I Grammatik) als unbedingt notwendig erachtet.

Für die einzelnen diagnostischen Bereiche wurden folgende Inhalte ausgewählt:

Wahrnehmung und Motorik
Dieser Bereich wurde mit der Geschichte Nr. 1 des Buches „Die Abenteuer der kleinen Hexe. Bewegung und Wahrnehmung beobachten, verstehen, beurteilen, fördern von Silke Schönrade und Günter Pütz diagnostiziert.
Folgende Merkmale werden damit überprüft: Augenmuskelkontrolle, auditive Wahrnehmung (Richtungshören) taktile Wahrnehmung Körperschema, Körperkoordination, Auge - Hand - Koordination, Bilateralintegration und Gleichgewicht.

Zusätzlich wurden anhand von Arbeitsblättern weitere Informationen zu den Bereichen visuelle Wahrnehmung und Feinmotorik gewonnen. Inhalte dieser Bereiche im Einzelnen sind: Komparative erkennen, Figur-Grund-Wahrnehmung, gleiche Figuren identifizieren, Formen nachzeichnen, geometrische Figuren ausschneiden.

phonologische Bewusstheit
Hier wurden folgende Bereiche ausgewählt:

  • Reimbilder zuordnen
    Das Kind muss unter drei Bildern die beiden sich reimenden Wörter erkennen.
  • Silben klatschen
    Das Kind muss zwei- drei- und viersilbige Wörter in Silben segmentieren.
  • Anlaute hören
    Das Kind muss beurteilen, ob es einen bestimmten Laut am Wortanfang hört.
  • Inlaute hören
    Das Kind muss bestimmen, ob es einen bestimmten Laut im Inlaut hören.
  • Laut -Buchstaben - Kenntnis
    Das Kind sucht aus Buchstabenkarten diejenigen heraus, die es kennt und nennt der Lehrerin den Laut.

mengen- und zahlbezogenen Vorwissen
Dazu gehören folgende Inhalte:

  • simultanes Mengenerfassen
    das Kind nennt die Anzahl der Punkte auf einem Käferbild (von null bis sieben)
  • Vergleichen
    das Kind nennt den Käfer mit den wenigsten und den meisten Punkten.
  • Mengen ordnen
    Das Kind ordnet die Käfer ansteigend nach der Zahl der Punkte.
  • Anzahlen malen
    Das Kind malt einem Käfer 5 Punkte.
  • Allgemeines Zahlwissen
    Das Kind nennt die Punktesumme von zwei Käfern
  • Geometrische Grundformen
    Das Kind sortiert verschiedenfarbige und verschiedengroße Kreise, Dreiecke und Rechtecke nach ihrer Form und benennt die Formen.
  • 1 zu 1 Zuordnung
    Das Kind findet heraus ob gleich viele rote und blaue Plättchen vorhanden sind.
  • Invarianz der Menge
    Die roten Plättchen liegen geordnet, die blauen werden zusammengeschoben. Das Kind entscheidet, ob es immer noch gleich viele Plättchen sind.

Qualitätsentwicklung & -sicherungSprachfähigkeit
Das Kind soll aus vier Bildern einer Vater - und Sohn- Geschichte eine Bildergeschichte legen. Diese Geschichte soll es dann erzählen. Die Testleiterin achtet beim Erzählen auf die Artikulation, den Wortschatz und die Grammatik. Zusätzlich wird erfragt, welche Sprache das Kind außer Deutsch sprechen kann.
Kinder, die Schwierigkeiten haben eine Geschichte zu erzählen, bekommen die Aufgabe die einzelnen Bilder zu beschreiben.
Bei Kindern, die Auffälligkeiten in der Lautbildung aufweisen, kann zusätzlich eine Lautprüfung durchgeführt werden.

Übergangsbewältigungskompetenzen
Hierzu gehören die Bereiche Emotionalität, Sozialverhalten, Arbeits- und Lernverhalten. Zu diesen Bereichen können nur durch intensive und systematische Beobachtung während der Unterrichts- und Pausensituationen Informationen gewonnen werden. Diese Beobachtungen sollten von allen Personen, die in der Schule mit dem Kind arbeiten gemacht werden.
Außerdem sind die Aussagen des Kindes und die Informationen durch die Eltern von besonderer Bedeutung.
Alle gewonnenen Informationen sollen in einem Formblatt festgehalten werden.

3.2) Durchführung der Diagnostik

Wahrnehmung und Motorik
Das diagnostische Spiel mit der kleinen Hexe wurde in Kleingruppen von jeweils 5 bis 6 Kindern, geleitet von der Sonderpädagogin, durchgeführt. Insgesamt wurden circa 20 Schulstunden, verteilt auf 4 Tage, benötigt. Die für die Spielhandlung benötigten Stationen wurden für die Dauer der Testdurchführung in einem Klassenraum aufgebaut.
Die zusätzlichen Bereiche visuelle Wahrnehmung und Feinmotorik bearbeitete die Klassenlehrerin jeweils mit der Hälfte der Schüler einer Klasse gleichzeitig. Pro Klasse wurden zwei Unterrichtsstunden benötigt. Dazu wurden Förderstunden genutzt oder Kinder auf andere Klassen verteilt.

phonologische Bewusstheit / mengen- und zahlbezogenes Vorwissen
Zu diesen Bereichen wurde eine Werkstatt eingerichtet, in der jeweils zwei Kinder zum Teil in Freiarbeit und unter Anleitung der Klassenlehrerin die Aufgaben bearbeiten konnten. Pro Klasse wurden circa 6 Unterrichtsstunden benötigt. Während dieser Zeit erhielten die Klassen Vertretungsunterricht.

Sprachfähigkeit
Um diesen Bereich genau diagnostizieren zu können, wurde er einer Einzelsituation konzipiert. Für die Durchführung benötigte die Sonderpädagogin 3 Schulstunden pro Klasse.

3.3) Auswertung

Für jeden Schüler wurden die einzelnen Ergebnisse festgehalten und bilden den Beginn einer regelmäßigen Lernstandsdiagnostik. Zusätzlich wurde eine Klassenübersicht erstellt um den Förderbedarf in jeder Klasse darzustellen. Diese bildet die Grundlage zur Festlegung von Fördergruppen, die von der sozialpädagogischen Fachkraft und der Sonderpädagogin angeboten werden, und zur Planung von unterrichtsbegleitender Förderung
In folgenden Bereichen wurde Bedarf für Fördergruppen festgestellt:

  • Basiswahrnehmung / Motorik
  • Feinmotorik / visuelle Wahrnehmung
  • phonologische Bewusstheit
  • mathematische Vorläuferfähigkeiten
  • Deutsch
  • Deutsch als Zweitsprache
  • Fördergruppe Sprache / Mathematik

Die Fördergruppen werden zum Teil innerhalb eines Förderbandes eingerichtet. Fördergruppen, für die ein besonders hoher Bedarf besteht werden parallel zum Klassenunterricht oder innerhalb zusätzlicher Förderstunden durchgeführt

4) Evaluation der Diagnostik

Ziele insgesamt erreicht
Verbesserungsmöglichkeiten: Veränderung der zeitlichen Struktur z.B. durch weitere Gruppenverfahren, z.B. Testverfahren für phonologische Bewusstheit / Testverfahren zur Zahlbegriffsentwicklung
Der Einstieg in die schriftliche Förderplanung wird zur Zeit durch intensive Förderplangespräche vorbereitet, in denen die vorrangigen individuellen Förderbedarfe der einzelnen Kinder festgelegt

Literatur

Martschinke, Sabine / Kirschhock, Eva-Maria / Frank, Angela: Diagnose und Förderung im Schriftspracherwerb. Auer Verlag, Donauwörth 2004

Ostermann, Anette: Lernvoraussetzungen von Schulanfängern. Beobachtungssituationen zur Diagnose und Förderung. Persen Verlag, Horneburg 2004

Christiani, Reinhold: Schuleingangsphase: neu gestalten. Cornelsen Scriptor Verlag Berlin 2004

Schönrade, Silke/ Pütz, Günter: Die Abenteuer der kleinen Hexe. Bewegung und Wahrnehmung beobachten, verstehen, beurteilen, fördern. verlag modernes lernen, Dortmund 2000

Balster, Klaus/ Schilf, Frank: Kompetenzen von Kindern erkennen. Duisburg 2003

Heuer, Gerd Ulrich: Beurteilen, Beraten und Fördern. verlag modernes lernen, Dortmund 2003

Küspert, Petra /Schneider Wolfgang: Hören, lauschen, lernen. Sprachspiele für Kinder im Vorschulalter. Hofgrefe, Göttingen 2001

Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Handreichung zur Sprachförderung in der Grundschulförderklasse unter besonderer Berücksichtigung des Migrantenhintergrundes. Stuttgart 2003

Bettinger, T. / Ledl V.: Kinder beobachten und fördern. Version 2.0. Wien 2003

Fröse, Sigrun / Mölders, Ruth / Wallrodt, Wiebke: Kieler Einschulungsverfahren. Beltz, Weinheim 1996

upFörderkonzept

Ziele:

  • Bestmögliche individuelle Förderung der Schüler / positive Verstärkung des Selbstbewusstseins
    • Minimierung der individuellen Schwächen bezogen auf die Lerninhalte sowie auf das Arbeits- und Lernverhalten
    • Förderung individueller Stärken (u. a. Begabtenförderung)
  • Kooperation der Lehrkräfte
    • gegenseitiger Austausch
    • umfassendere Beurteilung der Schüler
    • Optimierung der Förderkonzepte der Schüler
  • Zusammenarbeit mit den Eltern
    • Informationsaustausch
    • Einbinden der Eltern in die Fördermaßnahme
    • Bewusstmachen und Einfordern der Mitverantwortung

Diagnose:

  • Beobachtungen im Unterricht
    • Schriftliche Arbeiten
    • Beobachtungstagebuch oder Beobachtungsbögen führen
      (begrenzter Zeitraum, nur für bestimmte Schüler)
  • Gezielte Diagnoseverfahren
    (sowohl bezüglich der Lernbereiche als auch des Arbeits- und Sozialverhaltens)
  • Einbeziehung der sozialpädagogischen Fachkraft der Schule
  • Informationsaustausch mit den Eltern
  • Austausch mit Kollegen
  • Austausch mit Beratungsstellen
  • Austausch mit Kindergärten (s. auch Konzept zur Schuleingangsphase)

Organisation:

  • Innere Differenzierung
    • (Lehrerhilfe, offene Unterrichtsformen)
    • Differenzierung durch Medien und Arbeitsmaterialien
  • Äußere Differenzierung
    • Förderunterricht laut Stundentafel
    • Kleingruppen parallel zum Klassenunterricht (2. Lehrkraft)
    • Jahrgangsgebundene und jahrgangsübergreifende Fördergruppen bezogen auf bestimmte Lernbereiche
    • Fördergruppen zur Schulung des Arbeits- und Lernverhaltens
  • Erstellen eines Zeitplanes für die jeweilige Fördermaßnahme

Evaluation:

  • Überprüfung der Förderergebnisse zu einem vorher festgelegten Zeitpunkt durch:
    • Auswertung der Schülerleistungen
    • Wiederholung eines Tests
    • Beobachtung durch Hospitation von „Dritten“
  • Feedback durch Gespräche mit Eltern, Schülern, Kollegen
  • Gespräche mit inner- und außerschulischen Experten

Hinweis auf weitere Konzepte:

  • Konzept zur Schuleingangsphase
  • Rechtschreibprogramm nach Sommer-Stumpenhorst

Integrations- und Fördermaßnahmen für Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund
Ein unverzichtbarer Baustein für eine erfolgreiche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund ist das Erlernen der deutschen Sprache.
Die Stephanusschule übernimmt in dem Bereich „Erlernen der deutschen Qualitätsentwicklung & -sicherungSprache - Sprachförderung“ eine besondere Verantwortung, da sie eine eigene Auffang-Förderklasse hat, in der sie Kinder ohne Sprachkenntnisse aufnimmt. Diese spezielle Klasse umfasst Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet Paderborns. Die Schüler und Schülerinnen kommen vorwiegend aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion, Polen oder aus Kriegs- und gegenwärtigen Krisengebieten.
Das Ziel unserer Auffang-Förderklasse ist es, den Kindern intensive, individuelle Sprachförderung zuteil werden zu lassen, um sie möglichst schnell in den Unterricht der Regelklassen zu integrieren und ihnen eine erfolgreiche Schullaufbahn zu ermöglichen.

Unser Förderkonzept umfasst:

Diagnose des Sprachförderbedarfs durch gezielte Bestandsaufnahme

  • Sprachtests mit Fit für Deutsch /RAA
  • Beobachtungen und Hinweise zum Sprachverhalten
    • geringer Wortschatz
    • phonetische Probleme
    • mangelnde Kenntnisse bei Satzbau und Satzstrukturen
    • Grammatikfehler, insbesondere fehlerhafter Artikelgebrauch
  • Beobachtungen zu mangelndem Sozialverhalten
    • Agressionsverhalten durch mangelndes Sprachverständnis Bedeutung unterschiedliche Erziehungserfahrungen
  • Entwicklung eines Förderplans, der sich an den vorhandenen Sprachkompetenzen des einzelnen Kindes orientiert
  • Festlegung von Lern- und Entwicklungszielen für die einzelnen Schüler
    • Verknüpfung der Sprachförderung mit weiteren Förderangeboten der Schule
    • Vereinbarung von fach- und lernbereichsübergreifenden Prinzipien zur Sprachförderung
    • Entwicklung von Methoden und Instrumenten zur Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen zur Sprachförderung
  • Außerschulischer Bereich
    • Kooperation mit Beratungs- und Integrationsstellen der Stadt
    • Fortführung der sportlichen Aktivitäten, z. Zt. Volleyballgruppen
    • -Intensivierung der Betreuung im Nachmittagsbereich durch Hausaufgabenhilfe und Sprachförderung
    • Einbezug der Eltern in Spracherwerbsmaßnahmen durch begleitende Sprachkurse
    • Kooperation im Rahmen des Komm- in- Projektes der Stadt Paderborn

Ziele

Erstellung eines schulinternen Langzeitförderprogramms

Absprachen und Umsetzung in den einzelnen Lernbereichen und Fächern

Erwerb der deutschen Sprache mündlich und schriftlich

Erweiterung der mündlichen Sprachkompetenz durch Handlungs- und Erfahrensfelder

  • Orientierung an Regeln und Sprachstrukturen
  • Sicherung der Rechtschreibung
  • Training von Satzbau und Grammatik
  • Training von Textverständnis und Leseverständnis
  • Training zur Textproduktion
  • Training der exakten Aussprache / Phonologische Probleme in Bezug auf die jeweilige Muttersprache

Hilfe zur Kommunikation und zur Teilnahme an der Schriftsprache (Bücher etc.)

Jg.1/ 2

  • Aufgreifen der vorschulischen Fördermaßnahmen
  • Alphabetisierung - Erlernen der deutschen Sprache (DAZ),, insbesondere der Sprachfähigkeit durch aktive und passive Wortschatzerweiterung z.B. durch
    • Gesprächskreise/
    • Erzählanlässen/
    • Aufgreifen von Situationen aus dem Lebens- und Erfahrungsbereich der Kinder.
    • Nutzung von gezieltem Fördermaterial zum Erwerb der deutschen Sprache.

Jg. 3/ 4

Erweiterung der mündlichen und schriftlichen Sprachkompetenz

  • Wortschatzerweiterung
  • Festigung der schriftsprachlichen Kenntnisse
  • Rechtschreibung (Förderprogramm Sommer-Stumpenhorst)
  • Textproduktion
  • Anleitung zur Erstellung einfacher Texte
  • Förderung der Lesekompetenz

Auffang-Förderklasse

Besuch der Auffangförderklasse (Vorbereitungsklasse für 1 bis 2 Jahre)

  • Alphabetisierung
  • Erlernen der deutschen Sprache in Wort und Schrift (12 – 25 Std. wö.)
  • Binnendifferenzierung nach dem jeweiligen Leistungsvermögen
  • Spracherwerb in der Fachsprache, z. B. in Mathematik, Sachunterricht, usw.
  • Kunst, Musik, Sport

Methodenkonzeption

  • Orientierung am Lehrplan
  • Beachtung der Rahmenbedingungen unserer Schule
  • Kooperation zwischen dem Deutschunterricht, dem Sachunterricht
  • Aufgreifen fächerübergreifender Aspekte
  • Gegenseitige Anregung und Verstärkung bei Fördermaßnahmen
  • Fortführung und Beachtung von Nachhaltigkeit der Integrationsmaßnahmen

upZielvereinbarung der Unterrichtsfächer

Deutsch:

Beispiele für den Umgang mit Texten und Medien Beispiele für den Umgang mit Texten und Medien

Aufgabenschwerpunkt,
Unterrichtsgegenstände in den Klassen 1, 2, 3 und 4

 

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Arbeiten und Fördern nach dem Konzept
„Richtig schreiben – Schritt für Schritt“ nach Sommer-Stumpenhorst

Die Arbeit nach dem Konzept von Herrn Sommer-Stumpenhorst beinhaltet gleichzeitig die Förderung eines jeden Kindes, da sich die Arbeit an den individuellen Fehlerschwerpunkten eines Kindes orientiert. Eine Förderung im Sinne des Aufarbeitens von Defiziten (Lernlücken, Lernschwierigkeiten) als auch die Forderung der in der Rechtschreibung leistungsstarken Kinder ist somit gegeben.

Zur Feststellung des Lernstandes eines Kindes werden Diagnosediktate geschrieben sowie die eigenen Texte der Kinder bzgl. der Rechtschreibung ausgewertet. (s. Anhang)

Der Lehrplan sieht vor:

Die Bereiche

LB und LD werden dem 2.Schuljahr zugeordnet, Abschluss Ende des 2.Schuljahres.
LV; WA und WU werden dem 3.Schuljahr zugeordnet, Fortsetzung im 4.Schuljahr.
WZ wird dem 4.Schuljahr zugeordnet.
SA, SZ und SW durchziehen das 1- bis 4.Schuljahr.
AF spielt in der Grundschule eine untergeordnete Rolle. Er wird eingebracht über das Fach der Rumpelkammer beim Modellwortschatz. Dieser Bereich fließt in die Bewertung nur mit Vorsicht ein. Häufige Ausnahmeschreibungen (wie Vater, von, ...) sollen richtig geschrieben werden.

Die grundlegenden Arbeitsformen sind:

  • die Abschreibtexte
  • der Modellwortschatz
  • Karteien und Sortiervorlagen

Regel in der Klasse: In jeder Stunde muss auch eine Schreibübung gemacht werden. (Einige Kinder arbeiten sonst nur mündlich.)

Jede neue Übung wird mit der entsprechenden Kleingruppe im Sitzkreis eingeführt.

Qualitätsentwicklung & -sicherungZum Wechseln der Lernbereiche
Ein Kind muss in einem Lernbereich nicht fehlerlos arbeiten, um in den nächsten zu wechseln. Um einen Lernbereich abzuschließen sollten im Diagnosediktat 3 Fehler nicht überschritten werden. Auch freie Texte sollten ausgewertet werden. Das Kind muss das Prinzip des entsprechenden Bereichs verstanden haben.
Kinder, die in einem Bereich stocken machen hier eine Pause. Z.B. machen Kinder, die im Bereich LV stocken eine LV-Pause. Ebenso machen Kinder, die im Bereich LD stocken eine LD-Pause. Sie können in den Bereich WA oder WU wechseln. Im Bereich WU muss in diesem Fall der Aspekt des Erhalts der Konsonantenverdopplung ausgeklammert werden und später nachgeholt werden.
WA muss nicht unbedingt als eigener Bereich bearbeitet werden. Er kann immer wieder zwischendurch, z. B. im 3.Fach der Modellwortschatzarbeit mit einbezogen werden. Im Bereich WU fließt er durch die Umformungen bzw. Ableitungen immer mit ein. Kinder die in der Groß- und Kleinschreibung Schwierigkeiten haben, sollten ihn als eigenständigen Bereich bearbeiten.

Bei jedem Wechsel in einen neuen Bereich muss den Kindern klar gemacht werden, was sie in diesem Bereich lernen bzw. erarbeiten sollen (Zieltransparenz).

Arbeiten nach Sommer-Stumpenhorst im 1. Schuljahr
Nach einer anfänglichen gemeinsamen Einübungsphase der Methode anhand der Buchstaben L, E, O sowie ggf. M und Z arbeiten die Kinder möglichst selbstständig mit Hilfe folgender Materialien:

  1. Nachfahrbuchstaben:
    Die Kinder spuren den Groß- und Kleinbuchstaben mit Hilfe fünf verschiedenfarbiger Buntstifte nach und sprechen dabei ein vorgegebenes Wort.
  2. Bildkarten und Sortierunterlage:
    Die Kinder sortieren aus einem entsprechenden Stapel von Bildkarten auf einer Sortierunterlage die Karten aus, die mit dem zu bearbeitenden Laut beginnen; sie kontrollieren ihr Ergebnis selbsständig mit Hilfe einer Kontrollkarte
  3. Suchblätter:
    Die Kinder identifizieren den zu bearbeitenden Buchstaben unter vielen anderen Buchstaben und markieren/diskriminieren ihn durch Einkreisen; dazu sprechen sie den jeweils passenden Laut; zur Selbstkontrolle dient eine Folienschablone
  4. Schönschreibheft:
    Der aktuell zu erlernende Buchstabe wird in ein mit großer Lineatur versehenes Heft geschrieben (als Groß- und Kleinbuchstabe sowie inmitten eines Wortes). Pro Buchstabe wird eine Seite gefüllt.

Die Kinder bestimmen die Reihenfolge des jeweils zu bearbeitenden Buchstabens selbst.
Es wird zunächst der Groß- und später der Kleinbuchstabe erarbeitet.
Alle Übungen werden im Hör-Schreib-Sehpass der Kinder eingetragen. Erst wenn eine Seite komplett bearbeitet ist, erhalten die Kinder einen Aufkleber bzw. einen Stempel und dürfen zum nächsten Buchstaben wechseln. Sobald ein Kind alle Buchstaben erfolgreich erarbeitet hat, beginnt es mit der Arbeit an seinem Lesepass.
Qualitätsentwicklung & -sicherungHierzu gehören Karten mit Wörtern bzw. Sätzen, die sinnerfassend erlesen werden müssen, da das jeweilige Schlüsselwort aufgemalt werden muss.
Im Anschluss an die Lesekarten folgen kürzere bzw. später längere Lesetexte, zu denen es ebenfalls inhaltsbezogene Aufgabenstellungen gibt.
Zudem ist vorgesehen, dass die Kinder so bald wie möglich kleinere Ganzschriften (wie z.B. Heftchen aus der Regenbogen-Lesekiste; Pixie-Bücher, etc.) lesen.

Kinder, die auch den Lesepass vollständig bearbeitet haben, können bereits mit der Arbeit am Modellwortschatz (s.u.) beginnen.

Arbeiten nach Sommer-Stumpenhorst im 2. Schuljahr

Arbeiten im Bereich LB / LD

Diagnose

  1. Durchführen eines Bildworttests
  2. Die Kinder, die im Bildworttest gut abgeschnitten haben, schreiben das Diagnosediktat. (Man sollte darauf achten, dass es ein Diktat ohne wörtliche Rede, mit nur wenigen Satzzeichen ist.)
    Eventuell kann man es in zwei Gruppen diktieren, den schnelleren und den langsameren Kindern getrennt.

Arbeiten mit den Abschreibtexten

Textkorrektur mit der Korrekturkarte

Arbeiten mit dem Modellwortschatz

  • Die Kinder entnehmen ihrer Aufbewahrungskiste einen kleinen Stapel von Karten des Bereichs LB oder LD.
  • Arbeiten im 1. Fach: abschreiben, schwierige Stellen markieren.
  • Arbeiten im 2. Fach: Partnerdiktat: Der Partner diktiert so, dass der andere es richtig schreiben kann.
    Die Großschreibung wird mitdiktiert.
  • Ende

Arbeiten - mit der Lautkartei

  • mit dem Bildfester
  • den Sortierunterlagen und der Fazit-Bildkartei
  • Wörterschlangen
  • Wörterlisten (Sie sind gut geeignet bei Problemen mit speziellen Lauten.)

Diese Übungen eignen sich auch besonders gut für den Förderunterricht.

Arbeiten nach Sommer-Stumpenhorst im 3.Schuljahr

Arbeiten im Bereich LV

Beim Wechsel einer Schülergruppe in den Bereich LV muss den Kindern zunächst vor dem Rechtschreibhaus eine Zieltransparenz gegeben werden.
(Worum geht es im Bereich LV ? Was soll ich hier lernen?)
Vokale können unterschiedlich klingen. Davon hängt es ab, ob Mitlaute verdoppelt werden oder nicht. Die Folien LV03 / 4-7 können hier eingesetzt werden, um den Kindern eine inhaltliche Vorstellung zu vermitteln. Wichtig ist es, die Regel nicht zu nennen. Die Kinder sollen sie selbst über die Arbeit mit den Sortierunterlagen herausfinden.

Materialien im Bereich LV:

  • Abschreibtexte mit Abschreibheft
  • der Modellwortschatz LV (enthalten im MWS 2) (Hier wird immer auch geschrieben.)
  • die Sortierübungen mit der Wort-Bildkartei (nur mündlich in Partnerarbeit)
Regel: Auf einen betonten, kurz gesprochenen Vokal folgen immer zwei Konsonanten.
Für die Kinder gilt:
Auf den ersten kurz gesprochen Vokal folgen immer zwei Konsonanten.

Dieser Bereich der Rechtschreibung ist sehr komplex.
Das richtige Schreiben erfolgt über das Hören.
Die Kinder können und sollen die Regel selbst erarbeiteten.

Daher ist es sinnvoll, die Arbeit im Bereich LV mit den Sortierunterlagen + der Wort- Bildkartei zu beginnen. (Für einen Gruppentisch kann man eine Wort-Bildkartei nehmen. So geraten die einzelnen Karteien nicht durcheinander. Vor jedem Zurücklegen muss gemischt werden.)

(1) Beginn mit der Sortierunterlage 1 (LV 08 1)
Entschieden wird nur: Ist der Vokal lang oder kurz?
   
  Partnerarbeit mit einem kleinen Stapel der Kartei:
 

Ein Partner hält eine Karte und kontrolliert, der andere spricht und handelt:

 

„Das Wort heißt Klammer.
Der 1. Vokal heißt a .“
Jetzt muss das Wort einmal mit kurzem und einmal mit langem Vokal gesprochen werden. Die Karte wird auf der Sortierunterlage zugeordnet mit dem Bild nach oben.
usw.
Alle Karten werden umgedreht (jeweils untereinander legen) und in den beiden Spalten genau betrachtet.
Anweisung: „Dreh die Karten herum und achte darauf wo etwas verdoppelt wird und wo nicht.“

 

Hier kann nun die erste Erkenntnis gewonnen werden:
Beim langen Vokal wird nie etwas verdoppelt, beim kurzen manchmal ja und manchmal nein.
Daraus erfolgt für das Kind Sicherheit für den langen Vokal.

Die Kinder, die sicher sind beim Bestimmen der langen und kurzen Vokale können mit der Sortierunterlage 2 beginnen. (Bei den ersten Kindern ca. nach drei oder vier Stunden.)

(2) Weiterarbeit mit der Sortierunterlage 2 (LV 08 2)
„Hier kannst du erfahren, wann etwas verdoppelt wird und wann nicht.“
   
  Über die Sortierunterlage 1 wird zunächst ein kleiner Stapel Karten mit dem ersten kurzen Vokal aussortiert. Mit diesen Karten wird nur in der Partnerarbeit weitergearbeitet auf der Sortiervorlage 2.
   
  Partnerarbeit:
 

Ein Partner hält eine Karte und kontrolliert, der andere spricht und handelt:

 

„Das Wort heißt Pilz.
Der erste Vokal im Wort ist ein i .
Danach höre ich l und z , also zwei Konsonanten.“
Die Karte wird mit dem Bild nach oben zugeordnet. usw.
Alle Karten werden umgedreht und genau betrachtet.
Anweisung: Stelle fest, wann etwas verdoppelt wird und wann nicht.

   
(3) Die Abschreibtexte im Bereich LV können nun dazu genommen werden.
   
  Besonderheiten im Bereich LV bei den Abschreibtexten beim Markieren:
Markiere alle Stellen, wo etwas verdoppelt wird, oder wo du erwartet hättest, dass etwas verdoppelt wird und es nicht der Fall ist.
Markiere die Silbengrenzen bei den Wörtern mit Doppelkonsonanten in der Mitte des Wortes.
Wichtig ist das veränderte Mitsprechen in diesem Lernbereich: nicht die „Gummibandsprache“ sondern das Sprechen mit Silbenfuge.
   
(4) Ebenso kann nun der Modellwortschatz hinzu kommen.
   
  Die Kinder entnehmen ihrer Aufbewahrungskiste einen kleinen Stapel von Karten des Bereichs LV.
   
 

Arbeiten im 1. Fach:

abschreiben, bei den Doppelkonsonanten die Silbenfugen auf den Karten mit Bleistift markieren.

 


Arbeiten im 2. Fach:

Partnerdiktat: Der Partner diktiert so, dass der andere es richtig schreiben kann. Er stoppt in bei den eingezeichneten Silbenfugen. Beim Doppelkonsonanten am Ende des Wortes kann er zuerst das Wort und anschließend das verlängerte Wort mit Stopp in der Silbenfuge diktieren (z.B. Fell - Fel-le). Wenn bei einzelnen Kindern noch Probleme bei der Groß- und Kleinschreibung bestehen, kann diese mitdiktiert werden.

 


Arbeiten im 3. Fach:

beliebig, je nach Schwerpunkt der Klasse oder des einzelnen Schülers
Möglichkeiten dazu:
Alle Schüler bestimmen in diesem Fach die Wortarten.
„Schau dir das Wort an.
Bestimme die Wortart im Kopf.
Schreibe es entsprechend der Wortart auf.
Kontrolliere auf der Rückseite.“
Diese Anweisung hängt als Plakat in der Klasse.
oder:
Bilde zusammengesetzte Nomen (Kontrolle auf der Rückseite)
Für Kinder, die im Erkennen der Wortarten noch Schwierigkeiten haben:
„Suche alle Nomen heraus.
Bilde die Einzahl und die Mehrzahl.
Schreibe das Wort in der Einzahl und der Mehrzahl auf.“
Kontrolliere auf der Rückseite.
Wenn das Kind im Erkennend der Nomen sicher ist, erfolgt das entsprechende mit den Verben und später mit den Adjektiven.
usw.

 


Arbeiten im 4. Fach:

fertig
Hier werden die fertig bearbeiteten Karten gesammelt, solange bis sie in den Aufbewahrungskasten unter die unbearbeiteten Karten des Lernbereichs geschoben werden.(Die fertigen Karten dann umdrehen oder ein farbiges Blatt dazwischen legen.)

 


Arbeiten im 5. Fach:

Rumpelkammer

Nicht jedes Fach muss erst leer gearbeitet werden bevor im nächsten gearbeitet werden darf.

Arbeiten im Bereich WA

Qualitätsentwicklung & -sicherungDurch die Arbeit im 3.Fach der Lernkartei (Arbeit mit dem Modellwortschatz) haben sich die Kinder schon intensiv mit diesem Bereich befasst. Der Bereich WA ist also im Grunde immer schon „mitgelaufen“. Bestehen bei einzelnen Kindern hier noch Probleme, sollten sie nun im Bereich WA arbeiten. Ansonsten können sie sofort im Bereich WU weiterarbeiten.
Die Bereiche WA / WU oder WA / LV kann man gut parallel laufen lassen.

Beim Wechsel einer Schülergruppe in den Bereich WA muss den Kindern zunächst vor dem Rechtschreibhaus eine Zielvorstellung gegeben werden. (Worum geht es im Bereich WA ? Was soll ich hier lernen?)

Materialien im Bereich WA:

  • Abschreibtexte mit Abschreibheft zum Hauptlernbereich der Kinder
  • ein Modellwortschatz zum Hauptlernbereicch der Kinder (Hier wird immer auch geschrieben.)
  • die Sortierübungen mit einem beliebigen Modellwortschatz (nur mündlich) (Hier ist es günstig, überflüssige oder ausrangierte Modellwortschätze einzusetzen.)
(1) Arbeiten mit den Abschreibtexten
   
  Markiere den ersten großen Buchstaben eines Wortes.
 

 

(2) Arbeiten mit dem Modellwortschatz
 

 

 

Arbeiten im 1. Fach:

abschreiben, markieren wie unter 1.

 


Arbeiten im 2. Fach:

Partnerdiktat: Der Partner diktiert so, dass das Wort richtig geschrieben werden muss. Der Schreiber muss die Wortart bestimmen. Kontrolle auf der Rückseite.

 


Arbeiten im 3. Fach:

Vergleiche Beschreibung beim Lernbereich LV

   
(3) Arbeiten mit den Sortierunterlagen WA 1, WA 2, evtl. auch mit der gemischten Unterlage
   
 

Partnerarbeit:

„Sortiere die Wörter nach Wortarten“ Ein Partner kontrolliert auf der Rückseite. Der andere liest das Wort und bestimmt die Wortart,
bildet entsprechend der Wortart entweder die Einzahl und Mehrzahl, setzt ich du, sie davor oder bildet die Steigerungsformen.

Kinder mit großen Problemen hilft manchmal zur Klärung der Wortart Nomen die gemischte Sortiervorlage.

Arbeiten im Bereich WU

Sie Kinder beschäftigen sich hier mit Wortumformungen und Wortableitungen. Dieser Bereich umfasst sowohl rechtschriftliche als auch grammatikalische Probleme. In diesem Bereich erfahren die Kinder, dass es einen Wortstamm gibt. Ebenso erfahren sie, dass der Wortstamm in der Ableitung erhalten bleibt, falls sich die Sprechweise der Wörter nicht ändert. Die Kinder müssen sensibel dafür werden, dass die Ableitung einen Hinweis auf die Rechtschreibung gibt.

Es geht um - die Umlautschreibung (z.B. a – ä)

  • die Auslautverhärtung (z.B. Berg – Berge / Einzahl- Mehrzahlbildung)
  • den Erhalt der Konsonantenverdopplung ( z.B.: trifft kommt von treffen, obwohl „trift“ nach der Regel für den Bereich LV regelhaft wäre. Hier gilt jedoch das Wortstammprinzip.) (Verb – Grundform – Bilden der verschiedenen Personalformen)
    Zu beachten: Bei einigen Wörtern ändert sich in der Ableitung die Länge der Vokale.
  • das silbentrennende h

Dieser Bereich ist also sehr komplex und wird daher auch erst später angesiedelt.

Nach der Arbeit im Bereich WA oder LV wechseln die Kinder nun in den Bereich WU. Voraussetzung für die Arbeit im Bereich WU ist die Sicherheit in den Bereichen LB und LD. Der Bereich LV muss nicht sicher gekonnt werden. Eventuell muss dann aber der Seite:7 von 11 Aspekt des Erhaltes der Konsonantenverdopplung ausgeklammert werden und später nachgeholt werden.

  • Materialien im Bereich WU:
  • Abschreibtexte mit Abschreibheft
  • der Modellwortschatz WU (enthalten im MWS 2)
  • Sortierunterlagen
  • Wörterlisten (abschreiben mit dem Abschreibheft – schwächere Kinder sollten mit dem Schreiben der Umformung beginnen)

Einstieg in den Bereich WU:
Den Kindern muss eine Zielvorstellung gegeben werden. Es wird gezeigt: Es gibt einen Wortstamm und eine Endung.
An die Tafel wird ein regelhaftes Verb in seinen verschiedenen Personalformen geschrieben:

 

ich
du
er/sie
wir
ihr
sie

lache
lachst er/sie
lacht wir
lachen ihr
lacht sie
lachen

Der Wortstamm wird eingekreist.

  oder: Berg
Berge
 

oder:

schön
schöner
am schönsten

Die Kinder können erkennen: Es gibt einen Teil im Wort, der ist immer gleich. Das ist der Wortstamm. Hinten ändert es sich. Die Arbeit im Bereich WA fließt durch die Umformungen immer mit ein.

1 Beginn mit den Such- und Sortierübungen mit Karten des MWS 2
  Gearbeitet wird nur mit den Karten des Bereichs WU 1 und WU 2. Darunter werden einige Karten des Modellwortschatzes gemischt, die einer Umformung nicht bedürfen, um einen Hinweis auf die Rechtschreibung zu bekommen. Auch Karten aus den Bereichen LB, LD, LV, bei denen das Piktogramm WU fett gedruckt ist, können genutzt werden. Ein weniger fett gedrucktes Piktogramm bedeutet, dass diese Übung sehr schwierig ist Die Sortierunterlage und bereits arbeitsfähige Päckchen des MWS werden den Kindern gegeben. (Es ist hier hilfreich, die Karten nicht aus den Lernkarteien der Kinder zu nehmen, sondern aus zusätzlichen (ausrangierten MWS) diese Päckchen zusammenzustellen.
2 Wenn die Kinder die Problematik des Lernbereichs über das Sortieren erfasst haben, können sie fortfahren mit der Arbeit mit dem MWS.
 

Mit den Lernstufen WU 22 und WU 23 beginnen. WU 24 beinhaltet Wörter mit schwierigen Ableitungen und nicht so eindeutigen Umformungen. Hinweise sind auf der Rückseite im unteren Kasten zu finden.

  1. Fach:
 

wird freigelassen (das alleinige Abschreiben ist in diesem Bereich nicht sinnvoll.)

  2. Fach:
 

Die Karten werden sofort ins 2. Fach sortiert und als Partnerdiktat geschrieben.
Dabei gilt wieder, dass der diktierende Partner dafür verantwortlich ist, das das Wort richtig geschrieben wird.
Z.B. beim Wort blöd :
Der Partner diktiert zuerst die Umformung: blöder.
Das schreibende Kind nennt die Grundform dazu und schreibt: blöder – blöd.
Dann wird die schwierige Stelle in beiden Wörtern unterstrichen. Wechsel nach 5 – 10 Wörtern.

  3. Fach:
 

Alle Umformungen werden noch einmal aufgeschrieben:
- bei Adjektiven die Steigerungsformen
- bei den Nomen die Einzahl und die Mehrzahl
- bei den Verben die Personalformen ich, du, er

3 Die Abschreibtexte können nun hinzugenommen werden.
  Markiert werden die Stellen, die anders gesprochen werden als man sie spricht.

 

Arbeiten nach Sommer-Stumpenhorst im 4. Schuljahr

Arbeiten im Bereich WZ

Die Kinder beschäftigen sich hier mit Wortzusammensetzungen. Sie lernen, dass sie Wörter aus verschiedenen Teilen zusammensetzen und auch wieder zerlegen können. Das führt außerdem zur Wortschatzerweiterung.

Am Anfang steht das Zusammensetzen von verschiedenen Wörtern zu einem Wort, z.B. zusammengesetzte Namenwörter.
Ebenso das Anhängen von Vorsilben und Endsilben, z.B laufen – verlaufen, = aktive Wortbildung. Erst wenn die Kinder in der Lage sind Wörter zusammenzusetzen können sie auch Wörter zerlegen.

Qualitätsentwicklung & -sicherungIm zweiten Schritt erfolgt das Zerlegen von Wörtern, um anhand der zerlegten Wortteile auf die bisher erlernten Rechtschreibprinzipien zurückgreifen zu können. D.h.: Die Kinder müssen im Bereich WU fit sein, um das Wortstammprinzip anwenden zu können.

Das Ziel ist es, beim Kind ein Gespür für zusammengesetzte Wörter aufzubauen und die Kompetenz zum Zerlegen eine Wortes zu schaffen, denn dann kann das Kind auf „die alten“ Rechtschreibprinzipien zurückgreifen, die es in den anderen Bereichen erlernt und erarbeitet hat.

Prinzipien im Bereich WZ:

  • Vorsilben
  • Nachsilben
  • Zusammensetzungen verschiedener Wortarten
1 Beginn mit Sortierübungen auf den verschiedenen Sortierunterlagen dieses Bereichs
  Gearbeitet wird mit den Karten des Modellwortschatzes 1 oder 2, bei denen das Piktogramm WZ fett gedruckt ist. Es gibt keine eigenen Karten im MWS für den Bereich WZ. Es empfiehlt sich für die verschiedenen Sortierunterlagen entsprechende Stapel vorzubereiten (also eine Vorauswahl für eine bestimmte Sortiervorlage zu treffen) und sie zusammen mit der Sortiervorlage in eine Hülle zu stecken. So ist gewährleistet, dass auch im Bereich „JA“ einige Wortkarten zugeordnet werden können. Das muss aber nicht sein. Die gedankliche Auseinandersetzung ist in jedem Fall gegeben. Die Rückseite der Karte liefert eine Kontrollmöglichkeit.
Oben in das freie Feld der Sortierunterlage legt das Kind ein Kärtchen z.B. mit einer Vorsilbe aus den rechts angegebenen Möglichkeiten und sortiert die Karten entsprechend.
 

Die Kärtchen werden kleinen Kästen entnommen:

 
  • ein Kasten mit „Endungen – Adjektive“
  • ein Kasten mit Endungen „Verkleinerungsformen“
  • ein Kasten mit „Endungen für Nomen“
  • ein Kasten für „Vorsilben“
  • ein Kasten „Personenbezeichnungen -er, -in“
  • ein Kasten „Gruppenbezeichnung -werk, -zeug“
2 Arbeiten mit den Ankreuzbögen
 

s. Anleitung dazu im Ordner
benötigt werden pro Klasse ca. 5-10 Mappen
Arbeitsseite = Lösungsseite nach Aufklappen der Pappe

3 Arbeiten mit dem MWS 3
 

Hiermit können nur die Kinder arbeiten, die sich schon mit den Ausnahmeschreibungen beschäftigen können. Pro Klasse reichen ca. 5 Modellwortschätze.

 

Vereinbarungen für unsere Schule – beschlossen in einer Konferenz

Die 2.Schuljahre beginnen mit dem Rechtschreibprogramm nach Sommer-Stumpenhorst mit einer festen Stunde in der Woche.

Folgende Methoden eignen sich für den Einstieg:

das Abschreiben mit den Abschreibtexten und dem Abschreibheft
das Partnerdiktat mit den Abschreibtexten
Üben mit dem Modellwortschatz
die Lautkartei
Textkorrektur
der Rechtschreibpass
Sortierübungen im Bereich der Wortarten (WA)

Weitere Übungsformen in den einzelnen Lernstufen können je nach dem individuellen Leistungsstand eines Kindes individuell eingeführt werden. Vorausgehen sollte auf jeden Fall ein Diagnosediktat.

Im 3.Schuljahr kann dann auf diese Grundlagen aufgebaut werden.

Qualitätsentwicklung & -sicherungIm 3. Schuljahr muss der Einstieg in die Methode genauso erfolgen, da die Methodenkompetenz der Kinder langsam und sorgfältig aufgebaut werden muss. Der Einstieg in die Methode könnte hier über eine Zusatzstunde erfolgen, da der Aufbau der Methodenkompetenz viel Zeit braucht, die vom üblichen Rechtschreibunterricht genommen werden muss.

 

Schwerpunkt: Lesekompetenz

Die Förderung der Sprache, insbesondere die Förderung der Lesefähigkeit, ist ein zentrales Anliegen unserer Schulprogrammarbeit. Die Kinder sollen befähigt werden mittels Schriftsprache sich die Welt eigenständig zu erschließen und durch die Begegnung mit Büchern neue Gestaltungsmöglichkeiten ihres Freizeitbereichs entdecken.

Unsere Schülerbücherei unterstützt die angestrebte Förderung.

Der Raum mit entsprechender Ausstattung und Gestaltung lädt ein

  • zum Lesen in einer ruhigen, entspannten Atmosphäre
  • unruhige, verhaltensauffällige Kinder werden
  • stiller und ruhiger und zeigen höhere Lesemotivation
  • das Angebot an Büchern fördert das Leseinteresse
  • gemeinsame Leseaufgaben (z.B. das Vorlesen
  • Sinnentnahme, Verständnis und bessere Artikulation.
  • Lehrerhilfe für lernschwache Kinder kann gezielter
  • Lesestörungen werden besser erkannt.

Die Schülerbücherei kann von mehreren Adressatengruppen genutzt werden.

  • Alle Schüler der Schule nutzen sie in Lesestunden.
  • In Lese AG's werden die speziellen Interessen der Kinder wahrgenommen und
    gefördert.
  • Lesemüttern (Leseomas) können im Vor- und Nachmittagsbereich die Förderung der Leseprozesse unterstützen.
  • Die Bücherei wird während der Silentien am Nachmittag genutzt,
  • bei der Maßnahme „Sprachförderung von Migrantenkindern im Vorschulbereich" (Schulanfänger)
  • im Rahmen des Betreuungsangebots, vornehmlich im Nachmittagsbereich.
  • Die Schülerbücherei wird eingesetzt, wenn Erfahrungen von besonderen
    Lernsituationen und Interaktionen ermöglicht werden sollen, wie z.B.
    Lesenächte, Leseprojekte, Lesewettbewerbe und Autorenlesungen.

Um die Förderung der Lesekompetenz noch gezielter wahrnehmen zu können, sollte das Angebot für die Präsenzbücherei insgesamt erweitert werden. Die Kinder sollten die Möglichkeit zur Ausleihe erhalten.

Es besteht die Möglichkeit, die Lesefähigkeit mit vorliegenden Tests z.B. (Stolperwörter - Lesetest/Wilfried Metze ) zu überprüfen.

 

Mathematik

Arbeitsplan Mathematik Arbeitsplan Mathematik

Bereich Geometrie - Schuljahr 1, 2, 3 und 4

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Sport

Bewegung, Spiel und Sport

Bewegung, Spiel und Sport haben in der Grundschule vor dem Hintergrund
eines ganzheitlichen Lern- und Erziehungsverständnisses nicht nur im
Sportunterricht ihren Platz. So bilden sie an unserer Schule einen wichtigen
Faktor für die Planung des Schulgeländes und werden auch bei der Gestaltung
des Schullebens berücksichtigt.
Bewegungs– und Entspannungszeiten in anderen Fächern oder Lernbereichen
schaffen erneute Konzentration und ein positives Lernklima.

Sportunterricht
Der verbindliche Sportunterricht wird in der Stephanusschule in Einzelstunden
erteilt, sodass die SchülerInnen an mehreren Tagen Bewegungszeiten erhalten.
Der Unterricht orientiert sich an dem Standortplan Sport der Schule, welcher
anhand des Lehrplans des Faches erarbeitet wurde. Somit werden verschiedene
Inhaltsbereiche aufgegriffen, z.B. Kleine Spiele, Regelspiele, Bewegen an
Geräten, Laufen, Springen, Werfen, Körpererfahrung. Wenn das Wetter es
zulässt, werden der kürzlich umgestaltete, mit einer neuen Laufbahn und
Sprunggrube versehene Außensportbereich sowie das Schulgelände für den
Unterricht genutzt. Die Kinder gewinnen so die Erfahrung des `Sporttreibens im
Freien`.
Im 4. Schuljahr wird das Schwimmen mit einer Wochenstunde als weiteres
Element des Sportunterrichts hinzugenommen.
Durch ein vielfältiges Bewegungsangebot im Sportunterricht sollen Impulse und
Grundlagen für eine außerschulische und zukünftige Teilnahme an sportlichen
Aktivitäten gegeben werden. Ebenfalls unter diesem Aspekt ist die Beteiligung
an dem Projekt Talentsuche/Talentförderung zu sehen. So findet in Zusammenarbeit
Qualitätsentwicklung & -sicherungmit der Universität und dem Sportamt Paderborn jedes Jahr eine Talentsichtung
in den 3. Schuljahren statt. Einmal in der Woche wird nachmittags eine
Volleyballgruppe dieses Projekts in der Turnhalle unserer Schule angeboten. Im
Rahmen der Talentsichtung wird auch der Aspekt des kompensatorischen Sports
aufgegriffen.

Schulsportgemeinschaften
Das Angebot von Schulsportgemeinschaften soll die Interessen der Kinder
berücksichtigen, im Unterricht behandelte Sportarten vertiefen und auf schulische
Wettkämpfe vorbereiten. Je nach der zur Verfügung stehenden Stundenzahl
(Lehrer und Halle) werden Arbeitsgemeinschaften im Fußball, Basketball
oder anderen Sportarten durchgeführt. Die Gruppen sind teilweise koedukativ
und teilweise für Jungen und Mädchen getrennt.

Schulsportwettkämpfe
Die besonderen Erfahrungen, die in der Wettkampfteilnahme liegen, werden
allen SchülerInnen der Schule mit der Durchführung der Sommerbundesjugendspiele vermittelt. Neue Konzepte werden dabei aufgenommen.
Durch die Meldung zu den Kreismeisterschaften, z.B. in den Bereichen Basketball, Fußball, Leichtathletik und Waldlauf erleben die Schulmannschaften die Wettkampfsituation auch im Vergleich mit anderen Schulen. Mit der englischen Nachbarschule `Bishops Park-School` findet zudem jährlich ein Fußballturnier statt.
Die Mehrzahl der Wettkämpfe ist so organisiert, dass die Einzelleistung in
eine Gruppen- /Mannschaftswertung einfließt.

Sport im Rahmen von Sporttagen, Schulfesten und Schulfahrten
Durch die Ausrichtung eines Tanztreffs an unserer Schule oder den Besuch
dieser Veranstaltung an einer anderen Schule sowie durch die Berücksichtigung
von Bewegungsaktivitäten bei Schulfesten ergeben sich Akzente im Schulleben.
Die Gemeinschaft der SchülerInnen und die Zusammenarbeit mit den Eltern
werden gefördert.
Schulfahrten werden genutzt, um Wanderungen und Spielaktivitäten durchzuführen.
Dadurch ergibt sich eine Verbindung von Bewegung und Naturerlebnis.

Pausensport
Die Anschaffung von Spielkisten für alle Klassen bildete den ersten Schritt bei
der Schaffung von Bewegungsangeboten für die Pause. Eine umfassende Neugestaltung des Schulhofes und des Schulgeländes schloss sich mit starker Unterstützung durch die Eltern an. Somit stehen den Kindern unserer Schule nun
Kleingeräte aus den Spielkisten, ein großes Klettergerüst (Spinnennetz), ein
Spielgerät für verschiedene Bewegungsmöglichkeiten (Klettern, Hangeln, ...),
Basketballkörbe, große und kleine Springböcke, kürzlich erneuerte Turnstangen
und Balancierbalken, zwei Tischtennisplatten, aufgezeichnete Hüpfspiele, eine
Torwand und Freiflächen für Ballspiele in der Pause zur Verfügung. Als Ruhezonen können ein Sandkasten und ein fester Sitzkreis genutzt werden.
Auch nachmittags bietet der Schulhof für die Betreuungsgruppe und die Kinder
der Wohnumgebung Bewegungschancen.

Bewegungspausen im Unterricht
Wenn während unterrichtlicher Lernprozesse die Aufmerksamkeit und Konzentration nachlässt, brauchen die Kinder häufig eine kurze Pause mit Bewegung oder Entspannung.
Qualitätsentwicklung & -sicherungDa an der Schule viele Stunden als Klassenlehrerunterricht erteilt werden,
können die Kinder auch außerhalb der Pausenzeiten zur Bewegung auf den
Schulhof geschickt werden. Zudem ist es möglich, Bewegungs- und Entspannungsphasen während des Unterrichts im Klassenraum den individuellen
Bedürfnissen entsprechend einzusetzen.
Der Förderverein sowie die aktive Mitarbeit der Eltern unterstützen sowohl die
Schaffung von Bewegungsmöglichkeiten als auch die Durchführung von Schul und Sportfesten.

upMedienkonzept

Hier finden Sie das "Minimalkonsens: Nutzung der neuen Medien in der Grundschule Stephanus" als PDF-Datei zum Donwload.

Bis zum Ende von Klasse 4 werden danach an allen Paderborner Grundschulen in den Bereichen Umgang mit den Sun Rays, Üben und Festigen, Schreiben, Informieren und Kommunizieren den Schülern und Schülerinnen die darin beschriebenen Fähigkeiten und Fertigkeiten vermittelt.

Minimalkonsens: Nutzung der neuen Medien in der Grundschule Stephanus Minimalkonsens: Nutzung der neuen Medien in der Grundschule Stephanus

 

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upArbeitsgemeinschaften

Unsere Schule bietet den Kindern der 3. und 4. Schuljahre zusätzlich zum regulären Unterricht eine "bunte Palette" an unterschiedlichsten Arbeitsgemeinschaften an, soweit es die Stellenbesetzung zulässt. Zu folgenden Bereichen gibt es AG´s im wechselnden Angebot:

  • Computer
  • Musik
  • Fußball
  • Basketball
  • Garten
  • Kunst
  • Schwarzlicht-Theater

Da die Teilnahme an den einzelnen Arbeitsgruppen freiwillig erfolgt, können die Kinder - je nach Neigung und Interesse - Inhalte aus den verschiedenen Bereichen erlernen und vertiefen. Die Arbeit erfolgt überwiegend in Kleingruppen und bereitet allen SchülerInnen viel Freude und Spaß, so dass nicht nur Kreativität und persönliches Lernvermögen gestärkt, sondern auch handlungsorientiertes und innovatives Lernen gefördert werden. Einige Arbeitsgemeinschaften werden nun beispielhaft näher beschrieben:

Fußball-AG
Für Mädchen und Jungen gibt es an der Stephanusschule seit einigen Jahren eine Arbeitsgemeinschaft Fußball. Dort werden sowohl technische Grundkenntnisse für Anfänger als auch differenziertere taktische Spielmöglichkeiten im Hallenfußball für Fortgeschrittene vermittelt. An erster Stelle steht allerdings die Förderung des Zusammenspiels in der Mannschaft.
Am Ende des Schuljahres können unsere SchülerInnen dann zeigen, was sie gelernt haben. Zur Förderung der nachbarschaftlichen Kontakte findet seit 1996 regelmäßig im Juni ein großes Fußballturnier mit der englischen Schule, der Bishop?s Park School statt. Außerdem haben die deutschen und die englischen Kinder die Gelegenheit, sich und die andere Sprache besser kennen zu lernen. Vier z.T. gemischte Mannschaften aus Jungen und Mädchen spielen bei diesen Treffen um den ersten Platz. Dabei sehen die zahlreichen Zuschauer spannende Matches. Auch für die nächsten Schuljahre soll dieser Kontakt regelmäßig gepflegt werden.

Musik-AG
Seit 1991 gibt es an der Stephanusschule eine Musik-Arbeitsgemeinschaft, die das Spiel mit Musikinstrumenten fördert. Hier haben die Kinder die Gelegenheit, unbefangen mit Instrumenten zu spielen und erste Erfahrungen im Zusammenspiel zu machen. Einige SchülerInnen spielen bereits ein Instrument, andere haben in diesem Bereich noch keine Erfahrung. Das wird beim Musizieren berücksichtigt. So werden beispielsweise Liedbegleitungen erarbeitet, die mehrere verschiedene Begleitstimmen enthalten: Einige SchülerInnen mit Notenkenntnis spielen die Melodie oder eine zweite Stimme nach Noten, andere spielen Bass- Tenor- und Altstimmen nach Buchstaben auf vorwiegend Orffschem Instrumentarium. Aber auch Blockflöte, Querflöte, Klavier, Keyboard und Gitarre werden eingesetzt.
Auch zahlreiche Gedichtverklanglichungen werden erarbeitet. Außerdem werden kleine Kompositionen in grafischer Notation von den SchülerInnen selbst erstellt. Schließlich sind noch das Musikhören und Basteln von Instrumenten Bestandteil der AG.
Bei zahlreichen Veranstaltungen im Jahreskreis und anderen Feiern gibt es für die Musik AG auch in Zukunft immer wieder Gelegenheiten, die erarbeiteten Kompositionen und Begleitungen vorzuführen. Theateraufführungen werden von der Musik-AG gestaltend begleitet.

„Schwarzlicht-Theater“-AG
Zweimal im Jahr besuchen die Kinder der Stephanusschule die Aufführungen der „Schwarzlicht- Theater“-AG. Im völlig dunklen Raum entstehen scheinbar aus dem Nichts phantastisch leuchtende Figuren und Landschaften.
Unter dem Schein der UV-Lampen bewegen sich die Stabpuppen zu originellen Musikstücken. Geführt werden die Puppen von den Kindern, die während des Spiels nicht zu sehen sind. Zuvor planen und bauen die SchülerInnen Puppen und Kulissen in Eigenverantwortung. Dazu ordnen sie sich gruppenweise den verschiedenen Liedern zu.
Das Arbeiten in der „Schwarzlicht-Theater“-AG vereint auf ganzheitliche Weise viele kreative Betätigungsfelder und macht den Kindern großen Spaß.

upProjekte

Regelmäßig gehört es zu unserem Schulprogramm Projekte zu unterschiedlichen Themen anzubieten. Projekttage, wie Schmücken und Gestalten der Schule zu den Jahreszeiten oder zu bestimmten Festtagen, gehören zum wiederkehrenden Ritual und stützen sich auf die gemeinsamen Aktivitäten von Lehrerschaft, Qualitätsentwicklung & -sicherungElternschaft und Kinder. Ziel ist es durch gemeinsames Handeln Zusammenwirken zu stärken, das ästhetische Empfinden der SchülerInnen in einer guten Lernatmosphäre zu fördern, aber auch ein positives Erscheinungsbild der Schule nach Außen zu unterstützen.

Präventionsprojekte gegen Gewalt: Zur Vorbeugung gegen sexuellen Missbrauch führen wir im Abstand von zwei Jahren für die 3.und 4. Schuljahre das Präventionsprogramm der theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück durch.
Für Eltern findet alle 4 Jahre dazu eine Sichtveranstaltung statt.
Weitere Präventionsmaßnahmen „Theaterspielen gegen Gewalt“ Kasperspiel etc .für die 1. und 2. Schuljahre führen wir in Zusammenarbeit mit der Polizei durch.

Projekte zur Stärkung der sozialen Kompetenz der Schüler, wie das Projekt „Faustlos“ unterstützen unsere gemeinsamen erzieherischen Ansätze.

Klassenbezogenen Projekte zur Förderung des Kontaktes zur englischen Nachbarschule Bishops Park im Rahmen des Englischunterrichts sowie das jährliche Fußballturnier unserer Fußball-AG mit den Kindern der englischen Schule unterstützen positive Begegnungen.

Erstmals wurde in diesem Jahr das einwöchige Projekt Zirkus mit dem Zirkus Casselly an unserer Schule durchgeführt. Aufgrund der positiven Resonanz beschloss die Schulkonferenz am 14.11.2005 alle 4 Jahre dieses Projekt durchzuführen, um allen Kindern unserer Schule einmal das Erlebnis „Zirkus“ während ihrer Grundschulzeit zu ermöglichen

upAußerschulische Lernorte

Da wir uns an der Lebenswirklichkeit der SchülerInnen orientieren, ergeben sich immer wieder neue Unterrichtsinhalte und somit auch eine Vielfalt außerschulischer Lernorte, die wir themenbezogen aufsuchen. Dabei greifen wir gern Vorschläge von Eltern auf und sind dankbar für deren begleitende Unterstützung bei der Planung und Durchführung.

  • Der Besuch außerschulischer Lernorte ist wichtig für
  • die Veranschaulichung und die Vertiefung des im Unterricht Gelernten
  • das Lernen am Objekt in der Lebenswirklichkeit
  • die Erweiterung des Erfahrungs- und Erlebnisbereichs der SchülerInnen
  • die Stärkung der Klassengemeinschaft und des Sozialverhaltens der
    SchülerInnen

Viele innerstädtische Einrichtungen werden von den Klassen der einzelnen Jahrgangsstufen aufgesucht.

Die Ziele können im allgemeinen zu Fuß oder mit Linienbussen erreicht werden.

  • Schulumgebung, Bürgerpark „Tausendquell“
    > Orientierung im Nahbereich; Verkehrserziehung; Naturbeobachtung
    zu unterschiedlichen Jahreszeiten
  • Kinderbibliothek (KiBi) der Stadtbibliothek, Computerbibliothek (ComBi),
    Medienzentrum
    > positive Einstellung gegenüber den Angeboten fördern; Leseausweis
  • Kammerspiele, Paderhalle, Kulturwerkstatt, Buchhandlungen
    > Theaterbesuch in der Adventszeit; Musikdarbietungen;
    Autorenlesungen
  • Sehenswürdigkeiten der Stadt, Paderquellgebiet
    > im Rahmen des Sachunterrichts
  • Museen und Kirchen der Stadt
    > Stadtgeschichte; Kunstausstellungen
  • Handwerksbetriebe, Feuerwehrzentrale, Kläranlage
    > möglich bei entsprechender Thematik im Sachunterricht
  • Ziele außerhalb des Stadtkerns im Bereich des Linienbus-Netzes
    > Schloß Neuhaus; Neuenbeken; Marienloh; Sande; Dahl

Eintägige Wandertage mit Zielen außerhalb Paderborns erfordern durch das Anmieten von Bussen oder Zugfahrten einen höheren Organisations- und Kostenaufwand. Zumindest zum Ende des Schuljahres findet pro Klasse ein Tagesausflug statt.

Mögliche Ziele für Tagesausflüge sind:

  • Altenbeken (Bahnhof, Egge)
  • Bad Wünnenberg (Barfuß-Pfad)
  • Berlebeck (Adlerwarte)
  • Detmold/ Teutoburger Wald (Freilichtmuseum; Hermannsdenkmal;
    Externsteine)
  • Hannover (Zoo)
  • Heiligenkirchen (Vogelpark)
  • Naherholungsgebiete der Stadt (Senne, Egge)
  • Schieder-Stausee
  • Wewelsburg

Bei günstiger Schneelage im Winter können bis zu zwei zusätzliche Schnee- und Schlittenwanderungen für alle Klassen durchgeführt werden.

Ziele für mehrtägige Klassenfahrten im 3. oder 4. Schuljahr waren bisher:

  • Jugendherberge Bad Driburg
  • JHB Horn
  • JHB Holzminden

Ein Auszug aus unserer Ausflugsmappe dokumentiert schuljahrbezogen die ausgewählten Lernorte seit dem Jahr 2001:

Ausflugsmappe Ausflugsmappe (Auszug)

 

 

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upAusbildung

Begleitprogramm nach § 14 OVP zur Ausbildungsordnung für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an der Primarstufe

1. Vorbemerkungen

Qualitätsentwicklung & -sicherungDas Kollegium der Stephanusschule verfügt über langjährige Erfahrungen mit der schulpraktischen Ausbildung von LAA, die an unserer Schule seit vielen Jahren kontinuierlich durchgeführt wird. Dabei werden die LAA unter fachkundiger Unterstützung der Mentoren und Mentorinnen angeleitet, Unterricht zu organisieren, zu planen und durchzuführen und das Schulleben im Sinne des Schulprogramms mitzugestalten.

2. Zusammenarbeit LAA-Mentoren-AKO-Schulleitung

An die Fähigkeit zu unterrichten wird der/die LAA neben der Arbeit im Seminar
über Hospitationen, Planungshilfen und Eigeninitiative herangeführt. Spezielle
Unterrichtsregeln, (offene) Unterrichtsformen, Motivationsmöglichkeiten,
disziplinarische Maßnahmen, Sitzkreisregeln etc. werden in Absprache mit dem
Mentor eingeübt.

Unterrichtsentwürfe für Unterrichtsbesuche werden dem Mentor rechtzeitig -nach
Absprache- vorgelegt.

Der Mentor unterstützt die Planungen, allmählich werden die Themen und
Unterrichtsreihen von den LAA fortschreitend eigenständig ausgearbeitet und mit
dem Mentor besprochen.

Im 2. Ausbildungshalbjahr soll der/die LAA möglichst im 1. Schuljahr einsetzt
werden, damit die Einschulungsphase erfahren und mitgestaltet werden kann.

Vertretungsunterricht wird gelegentlich erteilt werden müssen.

Die Kolleginnen und Kollegen an der Stephanusschule sind zur Ausbildung bereit
und die LAA können sie bei Fragen oder Schwierigkeiten um Rat fragen.

Die Schulleitung unterstützt die Ausbildung und besucht die LAA in
verschiedenen Unterrichtsstunden und informiert sich in Gesprächen über die
Entwicklung im Rahmen der Ausbildung. Das abschließende Gutachten zielt auf
die unterrichtliche Arbeit insgesamt, das Engagement im Schulleben und das
Ausfüllen der Lehrer(innen)-Persönlichkeit.

Zusätzlich zu den Beratungen der Mentoren steht der AKO den LAA zu
festgelegten Zeiten und darüber hinaus zur Verfügung. Er gibt Auskunft über die
vorhandenen Materialien, Medien, über die Ausstattung der Fachräume und über
alle Details zur Organisation. Die LAA bringen ihrerseits eigene Ideen und
Vorschläge für die Lehrerbücherei und den Medienbestand ein. Außerdem achten
AKO und Schulleitung darauf, dass schwierige pädagogische Situationen nicht
nur unter vier Augen, sondern auch in der Gruppe besprochen werden. Darüber
hinaus sind die Beratungen für den eigenständigen BDU im 2. und 3. Halbjahr zu
ermöglichen, wenn der/die LAA dies wünschen.

Die LAA sollen sich über den Inhalt der letzten kollegiumsinternen Fortbildungen
(KiF) informieren und die gewonnen Erkenntnisse z.B. aus den Bereichen
Mathematik, Sprache, Fallberatung, etc. in ihre Arbeit aufnehmen. Die Protokolle
der zurückliegenden KiFs sind jederzeit einsehbar. In diesem Zusammenhang
können die LAA auch ihre Vorschläge und Anregungen für weitere Fortbildungen
einbringen.
Die Mitarbeit an Arbeitskreisen, z. B. zum Thema Parallelarbeiten, ist ein weiterer Bestandteil der Kooperation im pädagogischen Bereich.

3. Schwerpunkte des Schulprogramms

Im Rahmen ihrer Ausbildung werden die LAA mit dem im August 2000 ausgearbeiteten Schulprogramm vertraut gemacht. Das Schulprogramm soll ihnen nicht nur bekannt sein, die darin aufgeführten Aspekte sollen die Grundlage für die Arbeit an der Stephanusschule bilden.

Hier werden nur einige wichtige Schwerpunkte des Schulprogramms kurz genannt:

  • Lernen auf der Grundlage unterschiedlicher Nationalitäten und
    Konfessionen
  • Umgang mit den Neuen Medien im Unterricht:
  • Bewegung, Spiel und Sport im Schulleben
  • Der Kontakt zu den Kirchengemeinden St. Stephanus und St. Heinrich
    und zum Martin-Luther-Zentrum
  • Die Einschulung soll für die Kinder ein besonderes Erlebnis bleiben.
  • Offene Unterrichtsformen werden in ganz unterschiedlicher Weise
    praktiziert

4. Schulpraktische Details

Die LAA erwerben während der Ausbildungszeit in Zusammenarbeit mit den Mentoren und dem AKO detaillierte Kenntnisse zu folgenden schulpraktischen Dingen, die teilweise speziell für die Stephanusschule relevant sind:

  • Kenntnisse der ASCHO, AO-GS, BASS
  • Kenntnisnahme des Amtlichen Schulblattes, des Gemeinsamen
    Amtsblattes
  • Aufsichten wahrnehmen und die Kenntnis des gesamten Schulhofs,
    Verhalten bei Regen, Beachten der Klassenregeln
  • Klassenbuchführung
  • Führen und Aktualisieren einer Klassenliste und Kontrolle des
    regelmäßigen Schulbesuchs
  • Planung von Unterrichtsreihen
  • Erstellen von Stoffverteilungsplänen, besonders im bedarfsdeckenden
    Unterricht (BDU) ab des 2. Ausbildungshalbjahres
  • Erstellen von Monatsplänen
  • Absprachen in den Jahrgangsstufen
  • Verfassen von Zeugnissen und Gutachten
  • Durchführung eines VO-SF
  • Vorbereitung und Durchführung von Gottesdiensten
  • Kennen lernen des Schulkindergartens (Ltg.: Fr. Kühn)
  • Organisation des Schwimmunterrichts (Schwimmregeln, Bustransport etc.)
  • Vorbereitung und Durchführung und Bewertung von Klassenarbeiten und
    Vergleichsarbeiten und Parallelarbeiten
  • Auswahl der Schulbücher für das nächste Schuljahr, Kenntnis der
    Lehrerbände der verwendeten Schulbücher
  • Vorbereitung und Durchführung von Schulfesten, Sportfesten, der
    Adventszeit (wöchentliches Singen, Klassenfeiern)
  • Mitgestaltung der Arbeitsgemeinschaften (AGs)
  • Kenntnis des Schulprogramms und Bereitschaft zur Überarbeitung und
    Aktualisierung
  • Korrekte Schrift/Tafelanschrieb in der Vereinfachten Ausgangsschrift (VA)
  • Erstellen von Protokollen zu Konferenzen
  • Teilnahme an Fortbildungen(KIF), die an der Stephanusschule stattfinden
  • Teilnahme und eventuell auch Vorbereitung von Betriebsausflügen
  • Vorbereitung und Durchführung von Elternsprechtagen,
  • Elternpflegschaftsversammlungen und Klassenfeiern mit Eltern
  • Zusammenarbeit mit dem Betreuungsangebot
  • Teilnahme und Vorbereitung von Klassenfahrten, Ausflügen und
    Unterrichtsgängen (außerschulische Lernorte!)
  • Kenntnisse der Organisation der Schule in Absprache mit dem
    Hausmeister und der Sekretärin
  • Kenntnis der Aufgaben eines Fördervereins
  • Kenntnis der Beratungsmöglichkeiten für Eltern kirchlicher, privater und
    öffentlicher Träger in Paderborn
  • Kenntnis der an unserer Schule vereinbarten Leistungsbewertungen in den Fächern Sprache und Mathematik
Beispiel: Fortbildungsplanung Fortbildungsplanung & Themenschwerpunkte
bei unserer Schulentwicklung

 

 

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Pädagogisches Profil
Qualitätsentwicklung & -sicherung
Mitwirkung